Was sind Aphthen?

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Ein Aphthe stellt eine oberflächliche Verletzung der Mundschleimhaut dar. Sie manifestiert sich als schmerzhafte, deutlich abgegrenzte Erosion der Mundschleimhaut von weißer, bisweilen auch gelber Färbung, die von einem hellroten Saum umgeben ist.

Kleinflächige Aphthen heilen innerhalb von zehn Tagen ohne Narbenbildung von selbst ab. Bis dahin allerdings erweisen sie sich als überaus schmerzhaft, besonders während den Mahlzeiten.

Wodurch entstehen Aphthen?

Über die Ursachen von Aphthen ist bislang wenig bekannt, allerdings weiß man, dass eine Reihe von Faktoren ihre Entstehung begünstigen:

  • erbliche Vorbelastung
  • Lebensmittelunverträglichkeiten (histaminreiche Produkte wie Gruyère- und Blauschimmelkäse, Walnüsse, Haselnüsse, Schokolade, Aprikosen, Ananas, Erdbeeren, Himbeeren, Zitronen u. dergl.)
  • Schleimhautverletzungen (Bisswunden der Mundschleimhaut, Verletzungen durch Zahnspangen, -prothesen oder übermäßiges Zähneputzen)
  • bestimmte Medikamente
  • Stress
  • Hormone (Menstruationszyklus, Schwangerschaft)
  • geschwächtes Immunsystem

Wer ist davon betroffen?

(Sofres-Studie aus dem Jahr 1997)

20 % der Bevölkerung erkranken zumindest einmal in ihrem Leben an Aphthen.
Betroffen sind Personen jeden Alters (Kinder wie Erwachsene), wobei über 55jährige seltener erkranken.

12 % der Betroffenen erleiden pro Jahr mehr als zehn Aphthen, davon sind:

Frauen:  53% 
Kinder:  28% 
Männer:  19% 

Wo treten Aphthen auf?

Aphthe an der Wange
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Zahnfleisch: 


42 %

Wange:  32 %

Zungenspitze:  28 %

Lippen:  21 %
 
Gaumen:    7 %